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Wie besprochen findet das nächste Treffen des Freundeskreises im CVJM Osnabrück in Bad Laer, das im südlichen Osnabrücker Bäderdreieck landschaftlich sehr reizvoll und klimatisch angenehm gelegen ist, statt.
In der Zeit vom 18. bis 23 August 2012 wollen wir hier in gemütlicher und gepflegter Atmoshäre uns ein paar Tage entspannen. Es sollen aber auch Austausch, Gespräche, gemeinsames Singen und tägliche Andachten im Mittelpunkt stehen.
Auch wenn der genaue Programmablauf noch nicht feststeht, vertrauen wir unserem Reiseleiter, dass er wie in den Vorjahren uns ein interessantes und vielseitiges Programm zusammenstellen wird. Wie ich weiss, hat er bereits eine lange Vorschlagsliste vorliegen.
Um weiterhin planen zu können, bitten wir Euch, sich bis zum 30. Januar 2012 anzumelden.
Weitere Infos bei Rolf Spreckelmeyer, E-Mail: sprecki@online.de.
Heinz-Jürgen Peußner
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Es war anstrengend, nicht nur die Entfernung, sondern leider auch die große Hitze bis 35 Grad. Aber es hat sich gelohnt. Das war die einhellige Meinung aller 18 Teilnehmer an der diesjährigen Reise der Freunde des CVJM vom 21. bis 26. August 2011.
Kaum jemand hatte schon einmal geplant, dort Urlaub zu machen, am Dreiländereck Polen-Tschechien-Deutschland am äußersten Zipfel unsres Landes, eingebettet zwischen Erzgebirge und Riesengebirge.
Wie froh war ich, mitgereist zu sein in eine wunderschöne Gegend im Zittauer Gebirge. Die Unterkunft in der Hubertusbaude in unmittelbarer Nähe längs der tschechischen Grenze war vortrefflich, das Essen einmalig und der Preis für Halbpension beinahe nicht glaubhaft. Man hatte von unserem Speisesaal einen Blick über die Landschaft wie wenn man mit einem Segelflugzeug über einen Hügel kommt und das Tal vor einem liegt.
Wir waren sehr viel unterwegs, denn die uns allen fast unbekannte Gegend lud unmittelbar zum Entdecken ein. Nicht nur unser Standort Großschönau mit seinen Webstühlen, dem Damast-und Frottiermuseum, den Umgebindehäusern längs der Mandau faszinierte uns, sondern auch die Kreisstadt Zittau mit dem großen Fastentuch, den alten Kirchen und anderen Sehenswürdigkeiten, sowie das hervorragende Essen in dieser Gegend. Der Rückweg führte uns zu Zinzendorffs Herrnhut mit dem Friedhof und dem Aussichtsturm.
Bautzen war im Besuchsplan mit aufgenommen worden und ist im Nordwesten des Görlitzer Landkreises ja auch eine bedeutende Stadt mit so vielen Sehenswürdigkeiten, die ich dort gar nicht vermutet hätte. Natürlich musste das bedrückende Stasi-Gefängnis in den einzigartigen Besichtigungsrundgang aufgenommen werden. Im Mönchhofsklosterbräu konnten wir dann die Stimmung bei hervorragendem Essen wieder etwas aufbessern.
Die lustige Bahnfahrt nach Oybin mit der alten Burg und zum Töpfer, einem herrlichen Berggipfel mit weitem Rundblick, war ein besonderes Vergnügen, das durch die noch vorhandene alte Dampflok und die kleine Touristenbahn Freude bereitete.
Abends waren wir meist etwas erschöpft von den Anstrengungen und vor allem der Hitze. Aber das hervorragende Essen mit reichlicher Auswahl ließ uns schnelle Erholung bringen. Die Morgen- und Abendandachten hatten zwar kein einheitliches Thema wie bei der letzten Reise, doch war die Auswahl dennoch gut gelungen, so dass wir in tragender Gemeinschaft auch dem Herrn für diese einmalige Reise danken konnten. Ein kleiner Höhepunkt war der 74. Geburtstag unseres lieben Hans-Peter, der sich mit einer kleinen Feier bedankte.
Besonderer Dank gilt natürlich Erika und Rolf, die wieder mit der Auswahl dieses Reiseziels ins Schwarze getroffen hatten. Die Organisation war einmalig und wurde allen Anforderungen gerecht. Wie kamen sie bloß auf diese Gegend, fragten sich einige. Sie hatten früher schon einmal Kontakte dorthin, erfuhren wir. Macht weiter, so lange Ihr es noch könnt, denn wie lange können wir so etwas noch gemeinsam erleben! Wir werden ja alle älter und hinfälliger. Gott befohlen allen Teilnehmern.
Wolfgang Eber
PS: Weitere Fotos bitte hier klicken:
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