Auf eine lange Tradition der Pfingst-Zeltlager in Burlage für Kinder können wir zurück blicken. Bis zu 50 Kinder waren in der Vergangenheit in unseren Zelten auf dem Freizeitgelände des Wilhelm-Schmitter-Hauses in Hüde untergebracht.
Die Teilnehmerzahlen gingen immer mehr zurück, so dass schon im vergangen Jahr die Zeltfreizeit spontan in eine Hausfreizeit umgewandelt wurde. Denn der Aufwand schien nicht vertretbar, für 15 Kinder Zelte auf der Wiese aufzubauen, wenn das Haus gänzlich leer steht und sowieso bezahlt werden muss.
Auch in diesem Jahr war es wieder so : Zwei Woche vor Beginn der Zeltfreizeit in Burlage hatten wir nur 11 Anmeldungen, so dass wieder die Entscheidung fiel: Wir machen eine Hausfreizeit, wenn alle einverstanden sind, im Haus zu übernachten und bei gutem Wetter alle Programmpunkte in der freien Natur zu erleben. Und prompt kamen durch Mundpropaganda doch noch 9 Anmeldungen kurzfristig dazu.
Ist die Zeit der Zeltlager damit vorbei?
Ja und nein. Denn so genau kann man das nicht sagen. Es gibt noch Abenteuer begeisterte Kinder, die gern „draußen übernachten“ möchten. Aber wir erreichen momentan eher „die anderen“, die nicht so gern Krabbeltiere im Schlafsack und Regentropfen auf dem Zeltdach haben, die eine gewisse Geborgenheit nicht vermissen möchten.
Vom 10.-13. Juni erlebten wir deshalb mit 20 Kindern, 7 Betreuerinnen und Betreuern, Christine, Jens und Jale, die mit Silvia und Markus im und am Hause gleichzeitig Reparaturen machten, eine Freizeit der besonderen Art:
Wie in einer Großfamilie lebten wir im Haus und hatten die Mahlzeiten gemeinsam. Zu den Reparaturen und Programmpunkten der Freizeit teilten wir uns
dann wieder. Eine Situation, die bei aller Abwechslung Ruhe und Geborgenheit bot für rundum schöne Pfingsten.
Bodo Spangenberg
PS: Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein herzliches Dankeschön und Gott sei Dank für seinen Schutz und Segen.
Bodo Spangenberg
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